Jean HUS http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus Wed, 05 Jan 2022 17:57:56 +0000 Joomla! - Open Source Content Management fr-fr severine@revesdecom.fr (chants-protestants) 01. O CHRIST, VISITE-NOUS, SEIGNEUR (comp - trad) Besuch uns, Christe, lieber Herr Avent http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3460-01-o-christ-visite-nous-seigneur-comp-trad-besuch-uns-christe-lieber-herr-avent http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3460-01-o-christ-visite-nous-seigneur-comp-trad-besuch-uns-christe-lieber-herr-avent

AVENT


         O CHRIST, VISITE-NOUS, SEIGNEUR
           Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tchèque)
         Besuch uns, Christe lieber Herr (alld.YK)

                     Jan Hus 1420/1541

       Melodie: Lob sei dem allmächtigen Gotte
                     Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
                     Vom Himmel hoch da komm ich her


1. O Christ, visite-nous, Seigneur,
Roi de la terre et Créateur.
Fais-toi connaître dans nos cœurs,
Que nous te recevions sans peur.

2. Délivre-nous du mal ici,
Et donne l’éternelle vie.
Toi l’éternel d’éternité,
Sors-nous de la mortalité.

3. Louange au Père comme au Fils,
Louange aussi au Saint-Esprit,
Au Dieu unique et seul Seigneur,
Lui que désire notre cœur ;

4. Comme il était d’éternité
Et dure à perpétuité.
Que Dieu nous garde du malheur
Et nous accorde sa faveur. Amen.


Texte
Besuch uns, Christe, lieber Herr:
Composition en allemand à partir de la
traduction littérale Y.K. 22.1.2014 Bischwiller 
Composition française à partir de la
traduction littérale Y.K. 24.1.2014 Bischwiller

Mélodie Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tchèque)
= Besuch uns, Christe, lieber Herr (deutsch Kéler)

Mélodie Lob sei dem allmächtigen Gott
= Herr Gott, der du mein Vater bist
Böhmische Brüder 1544
RA 8, EG deest

Mélodie: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
Goschsheim-Riedwitz 1628, Görlitz 1648
RA 205, EKG 126, EG 155

Mélodie: Vom Himmel hoch da komm ich her
Matin Luther, 1535

Le texte

Forme allemande d’Yves Kéler 22.1.2014

 

       BESUCH UNS, CHRISTE, LIEBER HERR
     Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tschechisch)
   wörtlich: Besuch uns, Christe, gewünschter

                    Jan Hus, 1420/1541

       Melodie: Lob sei dem allmächtigen Gotte
                   Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
                   Vom Himmel hoch da komm ich her


1. Besuch uns, Christe, lieber Herr,
Du König Himmels und der Erd;
Gib dich zu kennen in dem Herz,
Dass wir dein warten ohne Schmerz.

2. Du Ew’ger bei der Ewigkeit, 
Gib uns Erlösung in der Zeit 
Neu Leben für die Ewigkeit; 
Rett uns vor der Vergänglichkeit. 

3. Lob sei Gott Vater und dem Sohn, 
Lob sei dem heilgen Geiste schon;
Dem einen Gott und einen Herrn: 
Der schaff, dass wir ihn fest begehr’n,

4. Wie auch es war von Ewigkeit, 
Für immer und für alle Zeit,
Damit wir meiden jedes Leid 
Und haben in der Gnade Freud.


Texte Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tschechisch) 1420/1541
wörtlich : Besuch uns, Christe, gewünschter 
Jan Hus, 1369(73) – 1415
Nach den Gesangbuch der tschechischen Hussiten
Deutsche wörtliche Übersetzung von 
Oliver Engelhardt, Ph. D.
Projektreferent in der Abteilung für Ökumene
Und Auslandsbeziehungen
Deutsche Fassung zu einem Lied:
Yves Kéler, 22.1.2014 Bischwiller F 67240

Melodie original: Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tschechisch)
= Besuch uns, Christe, lieber Herr (deutsch Kéler)

Melodie Lob sei dem allmächtigen Gott
= Herr Gott, der du mein Vater bist
Böhmische Brüder 1544
RA 8, EG deest

Melodie: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
Goschsheim-Riedwitz 1628, Görlitz 1648
RA 205, EKG 126, EG 155

Melodie: Vom Himmel hoch da komm ich her
Matin Luther, 1535
EKG 16, RA 40, EG 24


Der Text

Das Lied wird Jan Hus zugeschrieben, und gehört zu den zweien die noch von ihm gesungen werden, davon « O süsser Herre Jesu Christ », von Michael Weisse 1531 auf deutsch übersetzt. Das « Navštiv nas, » wurde nie auf deutsch übersetzt.

Die Einteilung der Strophen

Der Text des Liedes ist sehr kurz, mit zwei Gebetsstrophe und zwei doxologischen. Der Gläubige ruft Christus an, dass er von Himmel auf die Erde komme, insbesondere in das Herz der Gläubigen, damit er sie tröste im Schmerz. Eine typische Adventsbitte. Im zweiten Vers wird um die Erlösung vom Tod gebeten und um das ewige Leben. Mit diesen zwei Versen ist die Bette komplett.

Vers 3 und 4 loben die Trinität, nach der üblichen Art in diesen vierzeiligen Hymnen in 4x8. Das Seltene ist, dass die Lobsprechung sich über zwei Vers ausdehnt. Im ersten sind die drei Personen erwähnt, wie in der Nizänische Grundformel von 381, im zweiten ist es das „Sicut erat in principio“, später im 6. Jahrhundert angeschlossen. 

Im 2. Vers steht eine Wiederholung des Adjektivs « Ewig », erst für das Leben, dann für Christus, die sich schon im tschechischen Original findet. Das zweite Adjektiv « Ewig » wird dann mit dem Namen « Ewigkeit » kombiniert, um die schöne Wendung zu bilden :« Du Ewiger bei der Ewigkeit », welche Gott ist. Hier ist eine Anspielung an « Er sitzt zur Rechten des allmächtigen Gottes », wo Hus die Allmacht durch « Ewigkeit » ersetzt hat, um ein Wortspiel zu schaffen. Leider kann man nicht wörtlich übersetzen „Ewiger bei der Ewigkeit

život věčný, oslavený. ewiges Leben, gefeiertes
Věčný, jenž jsi u věčnosti, Ewiger, der Du bei der Ewigkeit bist,


Die Titulatur Christi

Die Titulatur Christi ist auch sehr schön : Vers 1 : Herr der Welt allmächtiger, Vers 2 : „Ewiger, der du bei der Ewigkeit bist“, das heisst bei Gott. Ich habe beide Titel ungefähr übersetzt, da die Probleme der Reime eine exakte Übersetzung nicht erlauben. Den ersten Titel der Herrschaft Christi durch „König des Himmels und der Erd“. Der zweite Titel ist selten : „Ewiger, der bei der Ewigkeit bist“, das heisst „zur Rechten des ewigen Gottes“. Das hab ich übersetzt durch „Du ewiger in Ewigkeit“, was gewiss ein wenig abgeschwächt ist. 

Der Gewünschte

Herr Engelhardt lässt folgendes bemerken : « Die erste Liedzeile ist schon etwas rätselhaft. Bei « žadoucí » ist nämlich grammatikalisch nicht so ganz deutlich, wer hier nach wem verlangt – wir (nas – uns) nach Christus oder auch umgekehrt. Christus ist jedenfalls der gewünschte, verlangte, erwartete. Durchaus ein Adventslied. »

Im 3. Vers am Ende : « der den Seinen reines Verlangen gibt », findet man wieder die Bemerkung, dass Gott in uns das Verlangen schafft. Ohne Gottes Inspiration durch den Geist könnten wir den Heiland nicht begehren, den wir nicht kennen würden. Aber durch die Propheten, unter anderem, hat Gott das Verlangen nach einem Heiland in unsren Herzen geschaffen.


Textes originaux, tchèque et traduction littérale en allemand

Originale Texte, tschechisch und wörtliche Übersetzung auf Deutsch

1.
Navštiv nás, Kriste žádoucí, 
Besuch uns, Christus gewünschter

Pane světa všemohoucí, 
Herr der Welt allmächtiger,

dej nám se v srdci poznati, 
gib dich uns im Herzen zu erkennen,

bez hrůzy tebe čekati.
ohne Schrecken dich erwarten.


2. 
Dej nám žití vykoupení, 
Gib uns des Lebens Erlösung,

život věčný, oslavený. 
ewiges Leben, gefeiertes.

Věčný, jenž jsi u věčnosti, 
Ewiger, der Du bei der Ewigkeit bist,

zbav bídy, dej své radosti.
erlöse von Not, gib deine Freuden.


3. 
Chvála Bohu Otci, Synu 
Gelobt sei Gott der Vater, der Sohn

milému, svatému Duchu, 
der liebe, der heilige Geist,

vše jednomu Hospodinu, 
der eine Herr,

jenž svým dává žádost čistou.
der den seinen reines Verlangen gibt.


4. 
Jakož byla od věčnosti, 
Wie es war von Ewigkeit,

bude na věky v radosti 
für immer sein wird in Freude

mezi námi bez žalosti, 
unter uns ohne Betrüben,

a to vše z Boží milosti.
und das alles aus Gottes Gnade.


Übersetzung von
Oliver Engelhardt, Ph.D.
Projektreferent in der Abteilung für Ökumene 
und Auslandsbeziehungen
Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder
Zentrale Kirchenkanzlei
P.O.Box 466, Jungmannova 9
CZ - 111 21 Praha 1
Tschechische Republik

 

 

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Les chants de JEAN HUS Wed, 29 Jan 2014 08:46:22 +0000
02. BESUCH UNS, CHRISTE, LIEBER HERR (comp) Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tschechisch) Advent http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3461-02-besuch-uns-christe-lieber-herr-comp-navstiv-nas-kriste-zadouci-tschechisch http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3461-02-besuch-uns-christe-lieber-herr-comp-navstiv-nas-kriste-zadouci-tschechisch
ADVENT

 

    BESUCH UNS, CHRISTE, LIEBER HERR
      Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tschechisch)
    wörtlich: Besuch uns, Christe, gewünschter

                  Jan Hus, 1420/1541

    Melodie: Lob sei dem allmächtigen Gotte
                 Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
                 Vom Himmel hoch da komm ich her


1. Besuch uns, Christe, lieber Herr,

Du König Himmels und der Erd;
Gib dich zu kennen in dem Herz,
Dass wir dein warten ohne Schmerz.

2. Du Ew’ger bei der Ewigkeit,
Gib uns Erlösung in der Zeit
Neu Leben für die Ewigkeit;
Rett uns vor der Vergänglichkeit.

3. Lob sei Gott Vater und dem Sohn,
Lob sei dem heilgen Geiste schon;
Dem einen Gott und einen Herrn:
Der schaff, dass wir ihn fest begehr’n,

4. Wie auch es war von Ewigkeit,
Für immer und für alle Zeit,
Damit wir meiden jedes Leid
Und haben in der Gnade Freud.


Texte

Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tschechisch) 1420/1541
wörtlich : Besuch uns, Christe, gewünschter
Jan Hus, 1369(73) – 1415
Nach den Gesangbuch der tschechischen Hussiten
Deutsche wörtliche Übersetzung von
Oliver Engelhardt, Ph. D.
Projektreferent in der Abteilung für Ökumene
Und Auslandsbeziehungen
Deutsche Fassung zu einem Lied:
Yves Kéler, 22.1.2014 Bischwiller F 67240

Melodie original:

Navštiv nas, Kriste ́žadoucí (tschechisch)
= Besuch uns, Christe, lieber Herr (deutsch Kéler)

Melodie:

Lob sei dem allmächtigen Gott
= Herr Gott, der du mein Vater bist
Böhmische Brüder 1544
RA 8, EG deest

Melodie:

Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
Goschsheim-Riedwitz 1628, Görlitz 1648
RA 205, EKG 126, EG 155

Melodie:

Vom Himmel hoch da komm ich her
Matin Luther, 1535
EKG 16, RA 40, EG 24


Der Text

Das Lied wird Jan Hus zugeschrieben, und gehört zu den zweien die noch von ihm gesungen werden, davon « O süsser Herre Jesu Christ », von Michael Weisse 1531 auf deutsch übersetzt. Das « Navštiv nas, » wurde nie auf deutsch übersetzt.

Die Einteilung der Strophen

Der Text des Liedes ist sehr kurz, mit zwei Gebetsstrophe und zwei doxologischen. Der Gläubige ruft Christus an, dass er von Himmel auf die Erde komme, insbesondere in das Herz der Gläubigen, damit er sie tröste im Schmerz. Eine typische Adventsbitte. Im zweiten Vers wird um die Erlösung vom Tod gebeten und um das ewige Leben. Mit diesen zwei Versen ist die Bette komplett.

Vers 3 und 4 loben die Trinität, nach der üblichen Art in diesen vierzeiligen Hymnen in 4x8. Das Seltene ist, dass die Lobsprechung sich über zwei Vers ausdehnt. Im ersten sind die drei Personen erwähnt, wie in der Nizänische Grundformel von 381, im zweiten ist es das „Sicut erat in principio“, später im 6. Jahrhundert angeschlossen.

Im 2. Vers steht eine Wiederholung des Adjektivs « Ewig », erst für das Leben, dann für Christus, die sich schon im tschechischen Original findet. Das zweite Adjektiv « Ewig » wird dann mit dem Namen « Ewigkeit » kombiniert, um die schöne Wendung zu bilden :« Du Ewiger bei der Ewigkeit », welche Gott ist. Hier ist eine Anspielung an « Er sitzt zur Rechten des allmächtigen Gottes », wo Hus die Allmacht durch « Ewigkeit » ersetzt hat, um ein Wortspiel zu schaffen. Leider kann man nicht wörtlich übersetzen „Ewiger bei der Ewigkeit

život věčný, oslavený.              ewiges Leben, gefeiertes
Věčný, jenž jsi u věčnosti,        Ewiger, der Du bei der Ewigkeit bist,


Die Titulatur Christi

Die Titulatur Christi ist auch sehr schön : Vers 1 : Herr der Welt allmächtiger, Vers 2 : „Ewiger, der du bei der Ewigkeit bist“, das heisst bei Gott. Ich habe beide Titel ungefähr übersetzt, da die Probleme der Reime eine exakte Übersetzung nicht erlauben. Den ersten Titel der Herrschaft Christi durch „König des Himmels und der Erd“. Der zweite Titel ist selten : „Ewiger, der bei der Ewigkeit bist“, das heisst „zur Rechten des ewigen Gottes“. Das hab ich übersetzt durch „Du ewiger in Ewigkeit“, was gewiss ein wenig abgeschwächt ist.

Der Gewünschte

Herr Engelhardt lässt folgendes bemerken : « Die erste Liedzeile ist schon etwas rätselhaft. Bei « žadoucí » ist nämlich grammatikalisch nicht so ganz deutlich, wer hier nach wem verlangt – wir (nas – uns) nach Christus oder auch umgekehrt. Christus ist jedenfalls der gewünschte, verlangte, erwartete. Durchaus ein Adventslied. »

Im 3. Vers am Ende : « der den Seinen reines Verlangen gibt », findet man wieder die Bemerkung, dass Gott in uns das Verlangen schafft. Ohne Gottes Inspiration durch den Geist könnten wir den Heiland nicht begehren, den wir nicht kennen würden. Aber durch die Propheten, unter anderem, hat Gott das Verlangen nach einem Heiland in unsren Herzen geschaffen.



Originale Texte, tschechisch und wörtliche Übersetzung auf Deutsch

1.
Navštiv nás, Kriste žádoucí,
Besuch uns, Christus gewünschter

Pane světa všemohoucí,
Herr der Welt allmächtiger,

dej nám se v srdci poznati,
gib dich uns im Herzen zu erkennen,

bez hrůzy tebe čekati.
ohne Schrecken dich erwarten.


2.
Dej nám žití vykoupení,
Gib uns des Lebens Erlösung,

život věčný, oslavený.
ewiges Leben, gefeiertes.

Věčný, jenž jsi u věčnosti,
Ewiger, der Du bei der Ewigkeit bist,

zbav bídy, dej své radosti.
erlöse von Not, gib deine Freuden.


3.
Chvála Bohu Otci, Synu
Gelobt sei Gott der Vater, der Sohn

milému, svatému Duchu,
der liebe, der heilige Geist,

vše jednomu Hospodinu,
der eine Herr,

jenž svým dává žádost čistou.
der den seinen reines Verlangen gibt.


4.
Jakož byla od věčnosti,
Wie es war von Ewigkeit,

bude na věky v radosti
für immer sein wird in Freude

mezi námi bez žalosti,
unter uns ohne Betrüben,

a to vše z Boží milosti.
und das alles aus Gottes Gnade.

übersetzung von
Oliver Engelhardt, Ph.D.
Projektreferent in der Abteilung für Ökumene
und Auslandsbeziehungen
Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder
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P.O.Box 466, Jungmannova 9
CZ - 111 21 Praha 1
Tschechische Republik

 

 

 

 

 

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Les chants de JEAN HUS Wed, 29 Jan 2014 08:53:44 +0000
03. O BON ET DOUX SEIGNEUR JESUS (trad) O süsser (lieber) Herre Jesus Christ Epiphanie http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3638-03-o-bon-et-doux-seigneur-jesus-trad-o-susser-lieber-herre-jesus-christ-epiphanie http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3638-03-o-bon-et-doux-seigneur-jesus-trad-o-susser-lieber-herre-jesus-christ-epiphanie  

EPIPHANIE 
VIE DU CHRIST

 

            O BON ET DOUX SEIGNEUR JÉSUS 
                     O süsser Herre Jesu Christ

                      Jan Hus - Michael Weisse

   Mélodie : O süsser (lieber) Herre Jesu Christ EG 68

 

Invocation

1. 0 doux et bon Seigneur Jésus,         EKG, EG 1 
De qui nous vient le vrai salut 
Reçois-nous devant ta face 
Par ta grâce.

Vie du Christ : naissance et baptême

2. Tu as remarqué nos douleurs           EKG, EG 2 
Quand nous étions dans nos malheurs   Eph. 2/5 
Et tu as quitté ton règne
Par ta grâce.

3. Tu as pris au corps de Marie             EKG, EG 3 
La chair humaine par l'Esprit,
Revêtu notre nature                             Luc 1/35 
Par ta grâce.

4. Né dans la grande pauvreté,              II Cor. 8/9 
Puis circoncis, tu as montré 
Que ton sang versé nous sauve 
Par ta grâce.

5. Tu as révélé aux païens,                   Matth. 2/1 
A Israël et aux anciens,
Ton salut pour tous les peuples 
Par ta grâce.

6. Tu t'es jusqu'à tes pleins trente ans    Luc 3/23 
Montré un Fils obéissant 
Et tu es resté très humble 
Par ta grâce.

7. Tu fus au Jourdain baptisé,                Marc 1/9 
L'alliance neuve là est née
Qui nous donne la justice
Par ta grâce.

8. Et quand tu fus sorti de l'eau,             Matth. 3/16
L'Esprit saint descendit d'en haut,           Jean 1/32
Envoyé par Dieu, ton Père
Dans sa grâce.

9. Confirmé dans ta seigneurie,               Luc 4/1-2 
Tu fus poussé loin par l'Esprit
Au désert subir l'épreuve                        Matth. 4/1-2
Par ta grâce.

10. Satan vint tout rempli d'ardeur 
Pour devenir ton tentateur
Il ne put en rien te nuire
Dans ta grâce.

11. Tu fus par ton Père envoyé               Matth. 4/17
Pour enseigner et annoncer
A tous la nouvelle alliance
Par ta grâce.

12. La nouvelle naissance aussi                EKG, EG 4
Et le chemin du paradis,
Vers la vie la voie étroite,                        Matth. 7/13
Par ta grâce.

13. De tes disciples tu as fait
Pendant trois ans des gens de paix,
Dans la foi de vraies colonnes,
Par ta grâce.                                           Luc 22/28

14. Tu les nourris, les abreuvas 
Du corps et du sang du repas ; 
Tu as pardonné leurs fautes 
Par ta grâce.

Vie du Christ : passion, résurrection, ascension, pentecôte

15. Ensuite tu souffris la mort,                 EKG, EG 5 
Battu, moqué, tiré au sort, 
Pour racheter nos offenses 
Par ta grâce.

16. Tu es descendu aux enfers                 I Pierre 3/10 
Pour en sortir les prisonniers, 
Les conduire à la lumière
Par ta grâce.

17. Plus tard aux tiens tu apparus,             Matth. 23/18 
Qui effrayés ne l'ont pas cru.
Tu missionnas tes apôtres Matthieu 28/20 
Par ta grâce.

18. Puis tu es remonté aux cieux               EKG, EG 6

T'asseoir à droite de ton Dieu, 
Où pour nous tu intercèdes 
Par ta grâce.

19. De là tu envoyas l'Esprit                       Actes 2/4 
Sur tes disciples réunis, 
Avec tant de dons multiples, 
Par ta grâce.

Prière au Christ

20. O Christ, rassemble ton troupeau           EKG, EG 7 
Et marque-le par le saint sceau 
De ton nom et ta parole,
Par ta grâce.

21. Que par ton œuvre, Christ Jésus,           EKG, EG 8 
Il puisse entrer dans ton salut 
Et te loue dans tous les siècles 
Pour ta grâce.


Texte

O süsser Herre Jesu Christ 1531 EKG 47 
( O lieber Herre Jesu Christ EG 68) 
Michael Weisse 1488-1534 deest RA, 
original latin : Jean Hus Jesu salvator optime 1415
EKG 47 et EG 68, 8 strophes 
fr.: Yves Kéler 10.1.2014 Bischwiller

Mélodie

O lieber Herre Jesu Christ 13e s. 
Jistebnitz vers 1420 deest RA, EG 68


Le texte

Le chant est placé aujourd'hui dans les chants d'Epiphanie par EKG 1951 et EG 68 1995. Ce qui est très réducteur. Seules 8 strophes sur 21 ont été conservées, les 3 premières de la naissance, la 12e pour la nouvelle naissance, la 18e pour l'Ascension, et les deux dernières qui forment prière et conclusion. Le choix est presque erratique. La strophe d'Epiphanie sur le baptême du Christ a disparu. En sorte que le classement dans la rubrique « Epiphanie » est discutable. Il faut reconnaître que la réduction actuelle, résumant la vie du Christ dans ses grandes étapes, a une certaine cohésion et se chante bien.

De fait, le chant, après une strophe introductive d'invocation du « Seigneur JésusChrist », couvre toute la vie du Christ; de l'incarnation du Verbe et de sa kénose à l'envoi du Saint-Esprit à la Pentecôte et ouvre ainsi le temps de l'Église, laquelle est précisément citée à la strophe 20. Cette structure rappelle celle du chant « A sous ortus cardine » d'Aurelius Prudentius Clemens du 5e s. Lui aussi, en 24 strophes selon l'alphabet latin, couvre la même période de la vie du Christ. Or ce chant de Clemens est placé dans le temps de Noël. Peut-être faudrait-il placer le chant de Hus dans cette rubrique.


Le chant de Hus ne présente pas de particularité notable, car il suit la vie du Christ, sauf quelques idées rares et remarquables dans 3 strophes
A la strophe 4 la circoncision de Jésus est présentée comme un sacrifice de son sang qui nous profite, image très rare dans un chant.

De même à la strophe 8, il est dit en allemand : « Und da du betest nach der Tauf - Et quand tu priais après le baptême. » Aucune indication d'une prière du Christ après son baptême dans le texte biblique, dans lequel il est juste question « que les cieux s'ouvrirent et qu'il vit l'Esprit de Dieu descendre. » Ce regard du Christ vers le ciel est interprété ici comme une prière. Est-ce là une affirmation de l'époque de Hus ou une erreur de traduction du latin ? Il faudrait pouvoir consulter le texte latin et la traduction originale de Michael Weisse, que je n'ai pas encore pu trouver.

A la strophe 9, la seigneurie du Christ est exprimée par le mot « Ritterschaft - La chevalerie », qui est accordée aux nobles seigneurs à l'époque. Le Christ est comparé à un seigneur du temps, image caractéristique de l'époque.


La mélodie

Site internet
suesser Herre, Jes ris - Hymnary.org
www.hymnary.org/textlo suesser herreJesu christ
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Author: Michael Weisse. Michael Weiss was born at Neisse, in Silesia. He was a pastor among the Bohemian Brethren, and a contemporary with Luther. Vous avez consulté cette page le 08/01/14.


Texte original

1. 0 süsser Herre Jesu Christ 
der du unser Erlöser bist, 
nimm an unsere Danksagung 
aus Genaden.

2. Du hast angesehn unsre Not 
da wir waren in Sünden Tod,
und bist vom Himmel gestigen
aus Genaden.

3. Hast in Maria Jungfrauschaft 
durch des heiligen Geistes Kraft
angenommen unsre Menscheit
aus Genaden.

4. Geboren in grossen Armut
hast du vergossen uns zu Gut
in der Beschneidung dein rein Blut 
aus Genaden.

5. Den Heiden hast du bald dein Heil 
und sonst vielen in Israel
offenbart und angezeiget
aus Genaden.

6. Du hast bis ins dreissigste Jahr, 
viel schwerer Arbeit immerdar,
dich demütiglich bemühet 
aus Genaden.

7. Hast darnach die Tauf empfangen 
den neuen Bund angefangen
in volkomner Gerechtigkeit
aus Genaden.

8. Und da du betest nach der Tauf 
taten sich dir die Himmel auf,
der Vater sendet seinen Geist
deiner Gnaden.

9. Bestätiget zur Ritterschaft 
gingest du bald ins Geistes Kraft
in die Wüsten zur Probierung
deiner Gnaden.

10. Der Satan kam, tat seinen Fleiss, 
versuchet dich mancherlei weis,
konnt aber keinen Schaden tun 
deiner Gnade.

11. Vom Vater gelehrt und gesandt 
gingst du heraus mit starker Hand,
den neuen Bund zu verkünden 
aus Genaden.

12. Da lehrest du die Neugeburt 
und zeigest an die enge Pfort
und den schmalen Steig zum Leben
Aus Genaden.

13. Und deine Jünger wohl versucht, 
drei Jahr lang unter deiner Zucht
machtest du Erstling des Glaubens 
aus Geraden.

14. Du taufest sie und speisest sie, 
Leib für Fleisch und dein Blut allhie
zur Vergebung aller Sünde 
aus Genaden.

15. Darnach erlittest du den Tod
in viel Verachtung, Hohn und Spott 
für unser Sünd und Missetat

aus Genaden.

16. Du steigst hinab ins Satans Haus 
und führest die Gefangn'n heraus
in Geniessung deiner Klarheit 
aus Genaden.

17. Erscheinest darnach deiner Schar, 
die Aposteln, den Bange war
befehlest ihn'n deine Botschaft 
aus Genaden.

18. Und steigest auf zu hüchsten Thron 
zur Rechten Gottes als sein Sohn,
uns ewiglich zu vertreten aus Genaden.

19. Und sendest von oben herab 
deinen Geist in mancherlei Gab
zu Gut allen Auserwählten
aus Genaden.

20. 0 Christ, versammle du dein Heer 
und regier es mit treuer Lehr
deinem Name zu Lob und Ehr 
aus Genaden.

21. Hilf durch deine Müh und Arbeit, 
dass es erlang die Seligkeit
Lob zu singen in Ewigkeit
deiner Gnaden.

Michael Weisse - 1531
d'après Jesu salvator optime de Jan Hus 1415

Internet

· O lieber Herre Jesu Christ
www.hymnology.co.uk/o/o-lieber-herre-jesu-christ

1400, 'Jezu Kriste, štĕdrý knĕž' ('Jesus Christ, gentle prince'), from a Latin hymn, 'Jesu,salvator optime', possibly by Jan Hus*. A revised version appeared in the ...


O lieber Herre Jesu Christ
O lieber Herre Jesu Christ. Michael Weisse* (ca. 1480-1534). First printed in Ein new Geseng buchlen (Jungbunzlau, Bohemia, 1531). This is Weisse’s version of a Czech Leise* of ca. 1400, ‘Jezu Kriste, štĕdrý knĕž’ (‘Jesus Christ, gentle prince’), from a Latin hymn, ‘Jesu, salvator optime’, possibly by Jan Hus*. A revised version appeared in the first printed Czech hymn book of 1501 (title page missing; see JJ, p. 155), which Weisse translated into German. In 1531 it was entitled ‘Vom wandl und...

 

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Les chants de JEAN HUS Mon, 12 May 2014 13:29:03 +0000
04. JÉSUS-CHRIST, NOTRE SAINT SAUVEUR (trad) Jesus Christus, unser Heiland, der von uns Gottes Zorn ( 1524) Ste Cène http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3462-jesus-christ-notre-saint-sauveur-trad-jesus-christus-unser-heiland-der-von-uns-gottes-zorn-1524 http://www.chants-protestants.com/index.php/chants-et-cantiques-d-auteurs/jean-hus/3462-jesus-christ-notre-saint-sauveur-trad-jesus-christus-unser-heiland-der-von-uns-gottes-zorn-1524  

SAINTE CÈNE                                             N° 35
PENITENCE 

 

             JÉSUS-CHRIST, NOTRE SAINT SAUVEUR
   Jesus Christus, unser Heiland, der von uns Gottes Zorn ( 1524)

       Sankt Johannes Hus lied gebessert. Martinus Luther. –
      Le chant de Saint Jan Hus augmenté. Martin Luther.
                          (Klug 1533, 27b)

                                          alld : IV 8.8, 7.8, frs : IV 8.10, 8.9

                        Jean Hus - Martin Luther

                                                       Nombre                                                      Nombre
                                                      de notes                                                    de notes 

 

1. Jésus-Christ, notre saint Sauveur,     3      2

    Porta la colère du Créateur,                      2

    Souffrit dans son âme, son corps,             2

    Et nous sortit des liens de la mort.    2      2

 

2. Que chacun s'en souvienne encor :

    A manger il donne le pain, son corps,

    A boire il nous donne le vin,

    Son corps brisé et son sang très saint.

 

3. A la table qui veut venir,

    Celui-là d'abord doit se repentir,

    N'être point indigne de cœur :

    Pourquoi boire et manger son malheur ?

 

4. Tu loueras le Père Sauveur,

    Qui te place à table comme un seigneur.

    Pour nourrir ton âme, ton corps,

    Il a donné son Fils dans la mort.

 

5. Tu dois croire et n'en pas douter,

    Que, dans ce repas que tu vas goûter,

    T'est donné un médicament

    Qui guérit l'âme et le cœur souffrant.

 

6. Cette grâce, cette bonté,

    Un cœur assoiffé pourra les goûter.

    Un cœur orgueilleux perd son temps :

    Il n'obtiendra rien, rien ne l'attend.

 

 

7. Jésus dit : « Approchez-vous tous.

    Vous les faibles, je prends pitié de vous. »

    Le fort n'a besoin d'aucun soin :

    L'orgueil le perd, il meurt à la fin !

 

8. Si tu peux justice obtenir,

    Me faut-il encore pour toi mourir ?

    Cette table ne peut t'aider,

    Si tu dis que tu peux te sauver.

 

9. Si tu crois cela dans ton coeur

    Et confesses ta foi dans le Sauveur,

    La table dressée te nourrit :

    Tu es conduit par le Saint-Esprit.

 

10. Il naîtra de toi du bon fruit,

      L'amour du prochain, la paix qui produit

      L'entente et l'accord, la bonté,

      Espérance et foi, et la vérité. (pas d’Amen)

 

 

Jesus Christus, unser Heiland,             3     2

Der von uns den Gottes Zorn wandt,          4

Durch das bitter Leiden sein                       2

Half er uns aus der Hölle Pein.            2     3

 

Dass wir nimmer des vergessen,

Gab er uns sein Leib zu essen,

Verborgen im Brot so klein,

Und zu trinken sein Blut in dem Wein.

 

Wer sich will zu dem Tisch machen,

Der hab wohl acht auf sein Sachen ;

Wer unwürdig hinzugeht,

Für das Leben den Tod empfäht.

 

Du sollst Gott den Vater preisen,

Dass er dich so wohl wollt speisen

Und für deine Missetat

In den Tod sein Sohn geben hat.

 

Du sollst glauben und nicht wanken,

Dass’s ein Speise sei den Kranken,

Den’n ihr Herz von Sünden schwer

Und vor Angst ist betrübet sehr.

 

Solch gross Gnad und Barmherzigkeit

Sucht ein Herz in grosser Arbeit ;

Ist dir wohl, so bleib davon,

Dass du nicht kriegest bösen Lohn.

 

 

Er spricht selber: « Kommt, ihr Armen,

Lasst mich über euch erbarmen;

Kein Arzt ist dem Starken not,

Sein Kunst wird an ihm ein Spott.

 

Hättst du dir was konnt erwerben,

Was musst ich dann für dich sterben ?

Dieser Tisch auch dir nicht gilt,

So du selber dir helfen willt. »1

 

Glaubst du das von Herzensgrunde

Und bekennest mit dem Munde,

So bist du recht wohlgeschickt,

Und die Speise dein Seel erquickt.

 

Die Frucht soll auch nicht ausbleiben :

Deinen Nächsten sollst du lieben,

Dass er dein geniessen kann,

Wie dein Gott an dir getan.  (kein Amen)

 

 



1  « konnt » : forme archaïque et dialectale de « gekonnt », qui dans EG est orthographiée « ’konnt », pour signaler l’élision de la première syllabe. « Willt », forme archaïque et dialectale de « willst », employée par Luther à cause de la rime avec « gilt ». Ces formes archaïques, fréquemment conservées dans les dialectes, sont assez courantes dans la poésie allemande, car, en Allemagne, les formes dialectales et le Hochdeutsch voisinent, la plupart des gens parlant les deux. Pour cette raison, ces formes anciennes sont maintenues dans les cantiques.

 

Le texte

Les sources

Le texte de ce cantique remonte à plusieurs sources : d’abord un chant de Jan (Jean) Hus, le Réformateur de Bohème. L'édition de Luther de 1524 et celle de Klug en 1533, donnent le sous-titre suivant : « Das Lied S. Johannis Hus' gebessert - Le chant de saint Jean Hus amélioré », ce qui montre que Luther reprend ce chant d'un Préréformateur, qu’il considère en même temps comme un martyr en l’appelant « saint », mais il procède à des changements et des ajouts en fonction de sa propre théologie. Le mot « gebessert », que Luther emploie pour « Christ lag in Todes Banden » et « Komm Heiliger Geist, Herre Gott », au sens de « augmenté », se retrouve dans l’entête de ce chant. En fait, il semble que Luther n'ait emprunté que la première strophe de ce chant tchèque et que le reste soit essentiellement de lui. Les chants d'origine tchèque étaient connus en Saxe dès les premiers temps de la Réforme. Ils étaient nombreux. 1 En 1531, Michael Weisse édita le premier recueil des Böhmische Brüder - Frères de Bohème, contenant 157 chants, dont un certain nombre de textes et mélodies d'origine tchèque. Luther, qui connaissait le chant de Hus dans sa forme latine, l'a, dès avant 1524, repris et complété.

Une deuxième source, selon EG 215, provient du chant latin « Jhesus Christus nostra salus », de Jean de Jenstein, avant 1400, attesté à Hohenfurth en 1410. Là aussi, les emprunts à ce chant paraissent peu importants.

En revanche, il semble que Luther, sur cette base première, ait incorporé dans un chant les thèmes de ses prédications du temps de la Passion, en particulier celles des dimanche Invocavit, des Rameaux, et du Jeudi saint, de l'année 1524, et ceux d'une prédication sur la pénitence et le sacrement (= Sainte Cène) de la même année.

Les thèmes

Le chant vise à la préparation à la sainte Cène, mais il est aussi destiné à être chanté pendant la communion au pain, comme le « Sanctus allemand » et le « Gott sei gelobet ». Dans la Deudsche Messe de 1526, Luther stipule expressément : « Und die weyl singe das deutsche sanctus odder das lied : Gott sey gelobet oder Johans Hussen lied : Jhesus Christus unser heyland – et pendant ce temps (la communion au pain), qu’on chante le sanctus allemand ou le chant : Gott sey gelobet ou le chant de Jean Hus : Jésus-Christ, notre saint Sauveur » (99/5-16). En fait, le chant consiste en un vaste développement dogmatique sur l’œuvre salvatrice du Christ et sur l’incapacité de l’homme de se libérer de son péché.

Le chant se divise en deux grandes parties :

A. L'œuvre du Christ et la confession des péchés
B. L'humilité du vrai chrétien et l'orgueil du faux

A. Str. 1 et 2 : l'œuvre du Christ, son anamnèse. La parole du Christ s’y trouve :
« nicht vergessen - ne pas oublier », c’est-à-dire se rappeler
Str. 3 et 4 : abandonner son « indignité », en confessant
son péché et en rendant grâce à Dieu.

B. Str. 5 à 8 : affirmation de l'incapacité d'un homme à se sauver,
et de l'impossibilité à un orgueilleux de seulement
recevoir la grâce de la Cène. Seul, le cœur humble
peut trouver un profit dans la communion.
St.r 9 à 10 : conclusion : celui qui « croit cela du cœur et le
confesse de la bouche », selon St Paul, dans
Rom. 10/10, peut recevoir la Cène avec double profit,
à savoir le pardon de ses péchés et les fruits de justice.

La deuxième partie est la plus frappante, à cause de cette insistance sur le profit pour l'humble et le désavantage pour l'orgueilleux. Cette dernière reflète la thèse du serf-arbitre de l'homme, incapable de se sauver lui-même : str. 6 et 8. La thèse de la Cène « nourriture » et « médicament de l'âme », str. 5, est également évoquée. Luther n'ajoute pas « pour le corps », mais cette idée se trouve dans certains chants de l'époque.

Dignité et indignité du communiant

Les « Biblische Quellen der Lieder », p. 296, indiquent les sources bibliques et les commentent et disent en substance :

La citation centrale du texte est I Corinthiens 11/23-29, avec ses deux aspects : l’institution de la Cène par le Christ, et la restriction du verset 27 : « Celui qui mangera indignement le pain et la coupe du Seigneur, sera coupable envers le corps et le sang du Seigneur. » Cette citation apparaît à la strophe 2, résumant aussi les textes de l’institution des Synoptiques.

Face à cette « indignité », Luther cite deux fois l’évangile de Matthieu : d’abord Mt. 11/28 : « Venez à moi, vous tous qui êtes fatigués et chargés, je vous donnerai du repos. » La citation directe figure à la strophe 7 : « Kommt, ihr Armen, lasst mich über euch erbarmen – Venez, vous les pauvres, laissez-moi avoir pitié de vous. » Mais le thème se trouve dans les 5 strophes de 5 à 9. La deuxième citation de Matthieu figure dans 9/12 : « Ce ne sont pas les bien-portants qui ont besoin de médecin, mais les malades. » Cette citation forme la deuxième moitié de la strophe 7 : « Kein Artzt ist dem Starken not – Le fort n’a pas besoin de médecin », annoncée à la strophe 5 par : « Dass’s ein Speis’ sei der Kranken – que ceci soit une nourriture pour les malades. »

Il a pparaît que les strophes 5 à 9 se présentent comme un enchevêtrement des deux versets Matthieu 11/28 et 9/12 :
Str. 5 : 9/12 + 11/28
Str. 6 : 11/28 + 9/12 + I Cor. 11/27
Str. 7 : 11/28 + 9/12
Str. 8 : 9/12
Str. 9 : 11/28

En suivant ce schéma, le plan du chant est différent de celui, plutôt dogmatique, donné plus haut, tout en gardant les deux grandes parties identiques :

A. str. 1 à 4 : l’institution de la Cène, selon I Cor. 11/23-26, avec la restriction de 27,
+ une strophe d’action de grâces concluant cette partie.

B. str. 5 à 9 : alternance de Mt. 11/28 et 9/12,
+ une strophe finale sur les fruits de la Cène et l’amour du prochain.

Les deux dernières strophes : l’action de grâces

La fin de la strophe 9 « Und die Speis die Seel erquickt – et cette nourriture rassasie l’âme », ainsi que la dernière strophe 10, sont un rappel de la prière d’action de grâces à la fin de la Cène, qui s’énonce ainsi : « Nous rendons grâce, parce que tu nous as rassasiés par la communion au corps et au sang de ton Fils Jésus-Christ. » Puis il est demandé que « cette communion produise en nous des fruits de grâce et de vérité,…, un amour vrai envers les frères et nos prochains. » Le mot « Speis - nourriture» est une allusion à la prière d’action de grâces de la Didaché : « A nous tu as donné une nourriture spirituelle. » Le grec « brôsis pneumatiké – nourriture spirituelle » est devenu un terme technique désignant le pain et le vin de la Cène.

Luther ne place pas de Gloria à la fin du cantique, ni même un Amen, comme il est habituel dans ce type de chant hymnique. Il en est de même pour le « Gott sei gelobet », qui s’achève par le « Kyrie eleison ». La raison en est que ces cantiques doivent d’abord être chantés au cours de la communion et servir à méditer celle-ci. Le chant reste ouvert, puisque la Cène n’est pas achevée. Chez Luther, après ces deux chants au choix, on communie au vin. En effet, dans la Deudsche Messe, il continue en disant : « Darnach segne man den kilch und gebe denselbigen auch und singe, was ubrig ist von obengenanten liedern oder das deudsch Agnus dei – Ensuite (après la communion au pain et le chant) qu’on bénisse le calice et qu’on donne aussi celui-ci et chante le reste des chants cités plus haut ou l’Agnus dei allemand. » Ce qui signifie que les deux cantiques étaient chantés en deux parties, et que, pour le chant du « Hussen lied – chant de Hus », les strophes 9 et 10 d’action de grâces étaient chantées après la communion complète.

Fonction et usage du chant

Le chant vise à la fois la préparation à la Cène et l’accompagnement par le chant de la communion. Il peut être employé dans la partie pénitentielle précèdant la Cène ou pendant la communion, par exemple s’il y a deux cercles ou une communion ambulatoire : ceux qui ne communient pas chantent, selon une ancienne tradition des Églises. Le chant pourra être utilisé par exemple le dimanche des Rameaux, à l'entrée de la Semaine sainte, ou bien le Jeudi saint, jour de l'Institution de la Cène. Ou encore dans le temps de la Passion, au dimanche Invocavit (1er D. de Carême) ou Laetare (4e D.de Carême, et dimanche après le jeudi de la Mi - Carême), si on veut célébrer une Cène avec une introduction pénitentielle bien marquée. Par là, l'intention première de Luther dans ses prédications pour ces dimanches et fêtes du temps de la Passion est maintenue. Le chant sera associé à la prière de pénitence et à des lectures en rapport.


Mélodie

La mélodie classique est ancienne : elle remonte au XIVe siècle, est attestée à l'abbaye de Hohenfurt en 1415, année de la mort de Hus. Elle se trouve dans le Klug de 1533.

Elle présente la caractéristique d'avoir des « fleurs » musicales (mélismes) dans chaque ligne, de 4 à 2 notes selon le vers. Cette manière de chanter, typiquement médiévale, est relativement difficile à première vue. En fait, il ne faut pas chanter trop vite, pour laisser le temps aux notes de s'épanouir et au sens de se développer, et aussi pour pouvoir bien prononcer le texte, ce qui n'est pas si facile. Ce type de chant est méditatif, et demande qu'on prenne son temps. Comme il comporte 10 strophes, celles-ci pourront être chantées en deux groupes alternés, ce qui permet la méditation, et même en quatre parties, selon le plan indiqué plus haut.

Une deuxième mélodie est donnée par Klug 1533, sans précision d’origine. Elle est plus simple, ne comportant aucune double ou triple note. Il est possible que la difficulté de la première mélodie ait été ressentie très tôt. En effet, le livre de cantiques de Matthieu Barthol, « Pseaumes, Hymnes et Cantiques », de 1596 à Franfort, réédité en 1612, ne donne que cette deuxième mélodie différente. Le texte de la traduction de Barthol, en IV 8.8, 8.8, peut se chanter sur les deux mélodies.1


LE TEXTE LATIN DE JAN HUS : JHESUS CHRISTUS, NOSTRA SALUS

                                                                           IV 8.8, 8.8

Texte

Jhesus Christus, nostra salus
Jan Hus 1360-1415
et Johann von Jenstein 1347-1400,
ce qui placerait le chant avant 1400.
texte dans :
Sämtliche Werke Martin Luthers,
oeuvres complètes de Martin Luther,
Weimar, Band 35, 1895

Mélodie originale :

Hohenfurth 1410 ?


Texte latin

Comme déjà indiqué plus haut, dans les « sources » du chant allemand de Luther, il est difficile d’établir ce qui, dans le chant latin, remonte à Hus, puisqu’un autre auteur est supposé avoir participé à sa composition, Johann von Jenstein, de 13 ans plus âgé que Hus.

Le texte relevé ici (il en existe des variantes), compte 10 strophes et se divise en 4 parties :

Str. 1. rappel du sacrifice du Christ et de son mémorial : à la 3e personne
allusion au seul pain
Str. 2-8 : commence par une exclamation : « O quam sanctus panis »
méditation sur le pain et sur le corps du Christ. 2-5+8 : 3e personne
6-7 : 3e personne
à aucun moment le sang et le vin ne sont mentionnés
Str. 9-10a : commence par une exclamation : « O quam magna tu secisti » 2e personne
Str. 2 : panis, 2 fois, str. 5 : in carne, 1 fois
le vin apparaît, en 9 et 10a pour la première fois, et cité avant le pain dans 9 :
« Vini et panis specie », et après lui en 10a : « Caro cibus, sanguis vinum »
Str. 10b : doxologie finale au Chrit, en 2 vers.

Théologie du texte latin et du texte allemand de Luther

Ce texte est dogmatiquement très dense, et a un côté plus pédagogique et explicatif que pastoral ou laudatif. Les commentateurs sont surpris par la longue insistance des strophes 1 à 8 sur le pain et la brève citation du vin dans les deux strophes 9 et 10, tout à la fin du chant. On dirait que ce chant est un commentaire de l’hostie1, dont le terme apparaît immédiatement à la 1e strophe. Le chant rappelle le « O salutaris hostia » de St Thomas d’Aquin. Ces strophes 1 à 8 reflètent-elles la théologie de Hus ? Celui-ci préconisait la Cène sous les 2 espèces. La strophe 5 est frappante : « Non es panis, sed es deus ». Il s’agit de la transsubstantiation, mais appliquée au seul pain. Mais il semble que Hus ne rejetait pas la transsubstantiation. Ce qu’il voulait, c’est la communion sous les deux espèces, telle qu’elle s’était toujours faite jusqu’à peu avant son temps. Autre question : la troisième partie, commençant par une répétition de l’exclamation « O quam », est-elle un ajout de la plume de Jean Hus, à un texte plus ancien et très thomiste, qui serait celui de Johann von Jenstein ? En effet les deux dernières strophes insistent fortement sur les deux espèces, placées à égalité.

Le texte de Luther diffère fortement de celui de ce chant latin. Luther le fait d’ailleurs savoir, puisqu’il indique au dessus du chant : « Sankt Johannes Hus lied gebessert. » Ici cette mention ne signifie pas « augmenté » dans le nombre des strophes, puisque leur nombre de 10 dans le texte latin reste le même chez Luther, mais certainement « corrigé », en pensant aux paroles. Luther commence également par une strophe et demi d’introduction, qui rappelle d’abord les souffrances du Christ et le don de soi dans le sacrement, mais passe tout de suite au pain et au vin dans la 2e strophe. Il semble que Luther saute de la strophe latine 1 à la 9-10, éliminant l’hostie de la strophe 1 et plaçant dans celle-ci le pain et le vin de la strophe 9-10. Il abandonne tout le développement sur le seul pain des strophes 2 à 8. les deux espèces accompagnent tout le texte de Luther, même si elles ne sont pas rappelées nommément. Les deux sont placées sur la table dont on s’approche, str. 3. Elles sont appelées deux fois « Speise - nourriture », en rappel de Jean 6. Alors que dans le latin, le mot « cibus -nourriture » est attribué deux fois au pain seul : « panis cibus » str 2, et « Caro cibus – chair nourriture ». Dans le latin enfin, à la 7e strophe, le mot « Esca - nourriture » désigne toujours encore le pain seul. La citation du pain et du vin réunis est donc bien faible dans le chant latin.

Le verset 7 de Luther reprend les termes médicaux du latin qui désignent le Christ : « Medicamen – médicament », « relevamen – soulagement », et « Fasce nos – bande-nous » à la strophe 8. Cette image du Christ médecin, tirée entre autres de la parabole du bon Samaritain, Luc 10/34 : « il s’approcha de lui et le banda », était courante à l’époque. De même, il reprend l’image de la Cène –médicament, tirée de Matthieu 9/12 et parallèles : « Les bien-portants n’ont pas besoin de médecin, mais les malades. » Ces derniers sont les pécheurs que le Christ guérit.

Mais comme nous l’avons signalé plus haut dans les commentaires du texte allemand, Luther a une vision plus pastorale et se concentre sur l’attitude d’humilité du fidèle, et sur le fait que l’homme ne peut rien faire pour son salut : seuls, le Christ et sa mort, et le sacrement qui les représente, peuvent sauver. Il est clair que Luther s’éloigne du texte latin dès la fin de la 1e strophe. Wackernagel, célèbre hymnologue allemand du XIXe Siècle, s’est demandé s’il existait un chant tchèque dérivé de ce chant latin, et plus hussite, que Luther aurait pu connaître. Rien n’a été trouvé dans ce sens.

De nombreuses incertitudes subsistent donc. Luther avait-il des preuves que ce chant remonte essentiellement à Jean Hus, ou reprend-il une affirmation courante que ce texte était de ce dernier ? Johann Jenstein était-il peu connu à l’époque de Luther ? Toutes ces questions restent sans réponse. En tout cas, Luther a popularisé la figure de Jan Hus en la rattachant si fortement à son chant allemand, qu’il appelle « sankt Johannes Hus lied », d’autant plus que Luther fut considéré comme le « Hus redivivus ».

Poétique et mélodie

La poétique du texte est concise et bien serrée, il s’agit d’une hymne typique en IV 8.8, 8.8, découpée en deux parties de deux vers, la deuxième, dans le texte de la « Weimarer Ausgabe », l’édition de Weimar, commençant par une majuscule. Malgré la forte domination d’un langage technique et d’une forme pédagogique, le texte a du souffle et se chante bien sur les mélodies classiques d’hymnes dans cette coupe. La graphie « misterium » pour « mysterium » et « secula seculorum » pour « saecula saeculorum », est courante aux XIVe-XVe Siècles. Les humanistes du XVIe Siècle rétabliront les graphies latines antiques.

Luther a choisi une coupe différente : IV 8.10, 8.9, sur laquelle se trouve la mélodie de Hohenfurth de 1410, contemporaine de Hus. Or le chant latin ne peut pas se chanter sur cette mélodie, ce qui nous renvoie à nouveau à la question : Luther avait-il un autre original, tchèque peut-être, à sa disposition, sur cette mélodie, avec une coupe différente ? Aucune réponse n’est possible dans l’état actuel des connaissances.

 

Texte latin Traduction littérale


    
Texte latin                                                           Traduction littérale

 

1. Jhesus Christus, nostra salus,

    quod reclamat omnis malus,

    Nobis in sui memoriam

    dedit in panis hostiam.

 

2. O quam sanctus panis iste,

    tu solus es, Ihesu Christe,

    Panis cibus sacramentum,

    quo nusquam maius inventum.

 

3. Hoc donum suavitatis,

    caritasque deditatis,

    Virtus et eucharistia

    Communis gracia.

 

4. Ave, deitatis forma,

    dei unitatis norma,

    In te quisque delectatur

    qui te fide speculatur.

 

5. Non es panis, sed es deus

    homo, liberator meus.

    Dum in cruce pependisti

    et in carne defecisti.

 

6. Non angitur consecratus

    inconsumptus nec mutatus

    Nec divisus in fractura

    totus Deus in statura.

 

7. Esca digna angelorum,

    pietatis dux sanctorum

    Lex moderna appobavit

    quod antiqua figuravit.

 

8. Salutare medicamen

    peccatorum relevamen,

    Fasce nos, a malis leva,

    duc nos ubi lex est eva.

 

9. O quam magna tu secisti

    qui te Christe, impressisti

    Vini et panis specie

    Apparentum in facie.

 

10. Caro cibus, sanguis vinum,

      est misteri-um divinum :

      Tibi sit laus et glori-a

      In seculorum secula.

 

 

Jésus-Christ, notre salut,          3e personne

que tout le mal accusait,

À nous en mémoire de lui

se donna dans l’hostie du pain.

      

0h ! que saint est ce pain            

que toi seul es, Jésus-Christ,    2e personne

Pain nourriture sacrement

dans lequel jamais rien de plus grand  ne fut

                   trouvé.

Cest le don de la douceur,        2e personne

et la charité du dévouement,

La force et l’eucharistie (action de grâces ?),

la grâce égale pour tous.

 

Salut, image de la divinité,     2e personne

exemple de l’unité de Dieu,

Chacun se réjouit en toi

qui te voit par la foi.

 

Tu n’es pas du pain, mais tu es Dieu- 2e pers.

Homme, mon libérateur,

Quand tu pendis à la croix

et que tu mourus dans la chair.

 

Consacré, il n’est pas diminué,   3e personne

Ne se consume pas, ni n’est changé

Ni divisé, quand on le rompt,

Dieu entier en sa stature.

 

Nourriture digne des anges,        3e personne

conducteur de la piété des saints,

La loi (parole) nouvelle a prouvé

ce que l’ancienne avait préfiguré.

 

Médicament salutaire,                 2e personne

soulagement des pécheurs,

Bande-nous, soulage nos maux,

conduis-nous là où la loi est effacée. 

 

O que grandes furent tes souffrances,   2e pers.

toi qui, Christ, as pénétré

l’espèce du vin et du pain

sous l’aspect des apparences.

 

Chair nourriture, sang vin,          2e personne

est un mystère divin :

A toi soit louange et gloire

aux siècles des siècles.

 

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Les chants de JEAN HUS Wed, 29 Jan 2014 09:16:16 +0000